Politik
Ereignisse und Entscheidungen aus dem deutschen und internationalen politischen Umfeld mit Auswirkungen auf unsere Streitkräfte beleuchtet Y hier.
US-Präsident Barack Obama hat sich in einer Rede an der Al-Azar-Universität in der ägyptischen Hauptstadt für einen Neuanfang in der islamischen Welt ausgesprochen.
„Taliban ist nicht gleich Taliban“
, sagt Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan. Der ranghöchste Soldat der Bundeswehr war im Mai auf Truppenbesuch in Afghanistan. Große Sorge bereitet ihm die Sicherheitslage in der Region um Kunduz. Dort häufen sich die Angriffe auf Soldaten der Bundeswehr. Schneiderhan weiß: Nicht immer sind es Taliban.
Seit dem Augustkrieg schwelt der Konflikt zwischen Georgien und den abtrünnigen Republiken Abchasien und Südossetien weiter. Russland rüstet in der Region massiv auf, und Georgien strebt die NATO-Mitgliedschaft an. Eine politische Lösung scheint weit entfernt.
Grenz-Agentur FRONTEX, Massenabschiebungen und Migranten-Steuer. Angesichts steigender Einwanderungszahlen schottet sich die EU immer mehr ab. Mit nicht absehbaren Folgen.
Auf seiner Europareise verspricht der US-Präsident eine Welt ohne Atomwaffen. Doch die Welt ist davon weit entfernt: Atomstaaten modernisieren ihre Arsenale, andere Staaten bauen Nuklearwaffen, Terroristen streben nach dem Stoff der größtmöglichen Zerstörung.
Nicolas Sarkozy hat sein Ziel erreicht. Nach 43 Jahren ist Frankreich erneut Vollmitglied der NATO. Und will bei den anstehenden Reformen des Verteidigungsbündnisses nun ein gewichtiges Wort mitreden.
Anlässlich des 60. Geburtstages des Grundgesetzes diskutieren 14 Bundeswehrsoldaten im Bonner „Haus der Geschichte“ über Demokratie und Streitkräfte, Bürger und Soldaten.
Die Demokratische Republik Kongo könnte eines der wohlhabendsten Länder Afrikas sein. Doch Bürgerkrieg, Korruption und Machtgier fordern immer mehr Opfer – trotz internationaler Hilfe.