Streitkräfte

Ressort Streitkräfte (Quelle: KircherBurkhardt)
Neues aus dem Einsatz, den Teilstreitkräften und Organisationsbereichen: was machen Heer, Luftwaffe und Marine, wo steht die Streitkräftebasis und wie hilft der Zentrale Sanitätsdienst. Jeden Monat neue spannende Themen und Hintergründe.
Für 80 Euro im Monat übernimmt Hans-Dieter Thiele im Katastrophenfall eine Verantwortung, die das Leben vieler Menschen bestimmen kann. Doch um Geld geht es dem überzeugten Staatsdiener nicht.
Am Gefechtsübungszentrum Heer mimen Soldaten in darstellender Funktion feindliche Kämpfer und Zivilisten in Einsatzländern. Imam, Taxifahrer, Taliban, Frau in Burka: Als „Rollenspieler“ ermöglichen sie eine realitätsnahe Ausbildung zur Einsatzvorbereitung.
Über 200 Soldaten des Multinationalen Korps Nordost stellen seit Februar das ISAF-Joint Command in Kabul. Dabei ist Major i.G. Eckard Holz*. Y begleitete ihn vor dem Einsatz bei der Stabsübung in Stavanger am Joint Warfare Center (JWC) und besuchte ihn in Kabul.
In "nichtinternationalen bewaffneten Konflikten" werden sie immer wichtiger. Aufgesessen im Schützenpanzer oder abgesessen infanteristisch – kämpfen können die Soldaten des Panzergrandierbataillons 401.
Anders als bei Harry Potter wird an der Marineschule Mürwik nicht gezaubert, sondern seit 100 Jahren eine professionelle Marineausbildung mit modernster Technik in alter Backsteingotik den Offizieranwärtern geboten.
Taktik bedeutet, Kräfte und Mittel nach Raum und Zeit zu koordinieren. Soweit die Theorie. Am Schießübungszentrum Panzertruppen in Munster folgt die Praxis. Hier treten zwei Wochen lang zwei Kompanien gegeneinander an, mit 500 Soldaten und 40 Gefechtsfahrzeugen.
Karsamstag im Feldlager Kunduz. Es ist halbacht Uhr morgens. Ich arbeite mit meinem Kompaniefeldwebel vor einem Kühlcontainer. Ein Kühlcontainer, in dem drei Zinksärge lagern.
Oberst a.D. Roderich Kiesewetter MdB ist Stellvertreter des Präsidenten des Verbandes der Reservisten. Mit ihm sprach für Y Kapitänleutnant d.R. Andreas Baasner.
Die Ubootsektion in 30 Metern Tiefe füllt sich mit Wasser. Bis zu den Knien, bis zum Hals, dann ist überall Wasser. In 18 Sekunden muss man nach oben kommen. Dabei immer ausatmen. Die Ausbildung im Tieftauchtopf in Neustadt bringt alle Beteiligten an ihre Grenzen.
Während der Taliban-Herrschaft in Afghanistan bis Ende 2001 gab es für die Bevölkerung keinen Zugang zu Massenmedien. Alles war streng reguliert. Mittlerweile hat sich im Land am Hindukusch eine bunte Medienlandschaft entwickelt.
Vor ihnen ist keiner sicher. Kein Computervirus und kein Admiral. Der „Prüftrupp IT-Sicherheit Marine“ findet alle Schwachstellen in den IT-Netzwerken. Y war mit den Computerprofis an Bord der „Emden“. Mittlerweile ist die Fregatte Teil der EU-Operation Atalanta.
„Beauftragter Sanitätsstabsoffizier für Zivil-Militärische Zusammenarbeit im Gesundheitswesen“ oder, bundeswehrtypisch abgekürzt, BeaSanStOffzZMZGesWes – beides ist für Laien kaum bis gar nicht verständlich. Y erklärt, was und wer hinter dem Begriff steckt.