Erkältung, Grippe und Co – Unterstützung für den eigenen Körper
Die „echte“ Grippe (Influenza) ist etwas völlig anderes als eine einfache Erkältung. Saisonale Grippe-Epidemien bedrohen die Gesundheit vieler Menschen und sind allein in Deutschland pro Jahr für 10.000 bis 20.000 Todesfälle verantwortlich. Im Moment droht eine Pandemie in Form der Schweinegrippe. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an der Entwicklung eines Impfstoffes.

Ansteckung
Die saisonale Grippe wird wie die Schweinegrippe durch Tröpfcheninfektion übertragen: beim Sprechen, Husten, Niesen oder Küssen. Die Viren schädigen die Atemwegsschleimhäute. In der Regel beginnt die Erkrankung ein bis drei Tage nach der Infektion plötzlich mit für die echte Grippe typischen heftigen Symptomen. Diese treten gleichzeitig und intensiver auf als bei einer einfachen Erkältung.
Beschwerden
Frösteln, hohes Fieber mit Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen, Kreislaufstörungen, Husten und Entzündungen des Rachenraums sind Influenza-Anzeichen. Wegen des geschwächten Immunsystems kann es zu bakteriellen Sekundärinfektionen wie Bronchitis oder Lungenentzündung, sogar zu Herzmuskel- oder Hirnhautentzündungen kommen. Nach vier bis acht Tagen sollten die Symptome bei normalem Verlauf der Grippe verschwinden.
Abwehr
Die beste Maßnahme zur Vorbeugung gegen Grippe ist eine Grippeschutzimpfung. Der menschliche Körper bildet nach der Impfung Abwehrstoffe gegen die Viren. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Impfstoff schützt, liegt bei etwa 80 Prozent. Die Impfung muss jährlich wiederholt werden. In wenigen Monaten erwarten Mediziner auch einen wirksamen Impfstoff gegen die Schweinegrippe.
Impfung
Das Robert-Koch-Institut empfiehlt die Grippeschutzimpfung für Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke, Kinder und Personen, die beruflich viel mit anderen Menschen zu tun haben. Aus fachlicher Sicht empfiehlt daher auch das Sanitätsamt der Bundeswehr allen Soldaten die Impfung. Eine Impfpflicht besteht bereits ab der einfachsten Einsatzkategorie (Einsatzkräfte). Die Grippeschutzimpfung ist damit Teil des Basisimpfschemas.





